Der Tiroler Arlberg ist ein facetten- und schneereiches Skigebiet mit Weltruf, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Der Arlberg in Österreich ist seit jeher Wahlheimat und Urlaubsdestination all jener, die der Faszination des alpinen Skilaufs verfallen sind. Hier revolutionierte bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts der österreichische Skipionier Hannes Schneider mit seiner Arlberg-Schule die Technik des Skifahrens, und hier wurden auch der erste Schlepplift in Zürs sowie die erste für den Winterbetrieb konzipierte Seilbahn, die Galzigbahn, in St. Anton eröffnet. Mittlerweile verfügt das gesamte Arlberger Skigebiet über 94 modernste Bahnen und Lifte sowie über weitere 25 Ski-Förderbänder und Zubringerschlepplifte. Ski- und Snowboardliebhaber können rund 340 Pistenkilometer in allen Schwierigkeitsabstufungen sowie weitere 200 Kilometer freies Gelände für Abfahrten nutzen, was Anfänger wie Profi-Skifahrer gleichermaßen überzeugt.

Traditionen im Einklang mit der Noblesse eines modernen Wintersporthotels

Ein Skiurlaub am Arlberg wird allerdings erst dann zum wahren Vergnügen, wenn nach einem sportlichen Tag auch Möglichkeiten der Entspannung und des Genusses im gehobenen Ambiente gegeben sind. Hierfür bietet sich eines der traditionsreichsten Hotels am Arlberg an – das 5-Sterne Arlberg Hospiz Hotel. Seine Geschichte geht auf das 14. Jahrhundert zurück, als Heinrich Findelkind in der auf 1.800 Höhenmetern gelegenen Gemeinde St. Christoph ein Hospiz für Reisende und Pilger erbaute, um ihnen Schutz vor Schneestürmen und Unwettern zu gewähren. Zum Zwecke der Finanzierung gründete er eine Bruderschaft, die mittlerweile mehr als 19.000 Mitglieder weltweit zählt und sich für karitative Zwecke einsetzt.

Diese Menschenfreundlichkeit ist bis heute im 5-Sterne Arlberg Hospiz Hotel zu erleben, das an selber Stelle und seit 1959 Gäste aus aller Welt empfängt. Die beiden Generationen der Hoteliers-Familie Werner und ihre Mitarbeiter verstehen es, Gastfreundschaft zu leben und dabei immer höchsten Ansprüchen gerecht zu werden, was unter anderem bereits Wladimir Putin und viele weitere Prominente aus Politik, Wirtschaft, Showbiz und Sport zu schätzen wussten.

Das Luxushotel ist geprägt von einem Mix aus traditioneller Tiroler Baukunst und einer modernen, zeitlosen Einrichtung seiner 53 Zimmer und 35 Suiten. Eine gemütlich eingerichtete Kaminhalle samt Bar- und Restaurantbereich empfangen die Gäste im Haupthaus, während ein unterirdischer Gang sie vom Haupthaus zu den weiteren Zimmern und dem Wellnessbereich des Hotels führt. Hier können auch parallel – quasi im Vorbeigehen – wechselnden Kunstausstellungen in der so genannten Passage bewundert werden.

Entspannung finden die Hotelgäste im 2.000 Quadratmeter großen Wellnessbereich des Luxushotels, der neben einem Dampfbad und Ruheraum, eine Finnische sowie eine Bio-Sauna bietet. Im nahe gelegenen Spa-Bereich können die Gäste auch in-house sportlich aktiv werden. Hierfür stehen ihnen ein Fitnessraum sowie ein Swimmingpool zur Verfügung. Zahlreiche Anwendungen von Hautpeelings und Gesichtsmasken bis hin zu energetischen Massagen offeriert hingegen der Beautybereich des Hotels.

Auch kulinarisch müssen die Gäste des Arlberg Hospiz Hotels keinerlei Einschränkungen hinnehmen. Ganz im Gegenteil: In der von Gault Millau prämierten Gourmetküche der „Skiclub Stube“ werden aus erlesensten Zutaten regionaler Erzeuger kleine Kunstwerke, Gourmethäppchen und zauberhafte Menüs zubereitet. Die Jahrhunderte alte Tradition des Hauses verbindet sich hier mit innovativer Kochkunst. Internationales und klassisch Österreichisches interpretiert der Chef de Cuisine, Thorsten Kissau, erfrischend neu. Begleitet werden die Kreationen von vinophilen Kostbarkeiten, die dem historischen Bruderschaftsweinkeller von 1386 entspringen, der renommierte Châteaux-Weine aus dem Burgund und Bordeaux beherbergt.

Große Weine auf 1.800 Metern

Seniorchef Adi Werner – Weinliebhaber und Gründer der bedeutendsten privaten Burgunder- und Bourdeaux-Großflaschensammlung – ließ das Hotel und die 1988 erbaute Hospiz Alm am Rande der nahegelegenen Skipiste zu einem Mekka von Weinfreunden werden. Dies führte dazu, dass er mittlerweile zu über 40 Weinproduzenten in Frankreich einen intensiven persönlichen Kontakt pflegt. Noch heute besucht Adi Werner zweimal jährlich mit seinen Mitarbeitern die Bordelaiser Châteaux und bezieht direkt ab Hof die flüssigen Kostbarkeiten, die den Ruf des Arlberg Hospiz Hotels so nachhaltig geprägt haben.

Sein Großflaschenkeller unterhalb der Hospiz Alm, die nur knapp 300 Meter vom Hotel entfernt gelegen ist und seit Eröffnung von Gastwirt Werner Künstner geführt wird, wurde bereits mit einem „5 Star Diamond Award“ ausgezeichnet. Hier lagern eine beeindruckende Vielzahl von Magnumflaschen bis hin zu so genannten Jeroboams und Methusalems oder auch 18 Liter fassende Nabuccodonosors. In ihnen reifen die Weine langsamer und entfalten ihren vollen Geschmack teilweise erst nach 30 bis 40 Jahren. Wer diese Kostbarkeiten probieren möchte, sollte ebenfalls ein wenig Zeit mitbringen: Einen Tag vorher müssen sie aus dem Keller geholt, in die bronzene, handgeschmiedete Dekantiermaschine eingespannt, im Gastraum aufgebaut und dann bei Kerzenschein langsam in das Dekantiergefäß umgefüllt werden. Besondere Anlässe werden so zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Gipfel der Kunst

Wein und Skisport sind nach wie vor feste Größen in der Philosophie des Hauses. Dennoch hält nun auch zeitgenössische Kunst Einzug in die historischen Gemäuer. Und zwar auf allen Bühnen, die das Haus zu bieten hat, um Raum für besondere Erlebnisse und persönliche Begegnungen in einer speziellen Umgebung zu ermöglichen.

Über 1400 Quadratmeter misst die hoteleigene Galerie. Mit einem Artist-in-Residence-Programm bringt der Juniorchef vom Arlberg Hospiz Hotel, Florian Werner, jährlich aufstrebende Künstler nach St. Christoph und initiiert Begegnungen der Kunst für seine Gäste. 2009 eröffnete er zudem eine Dependance, die ausschließlich der Kunst gewidmet ist: die Hospiz Galerie ê Kunstvilla in Bregenz. Ein weiterer Ort der Begegnung als Ergänzung zur Hospiz Galerie in St. Christoph. Ab Mai 2014 steht das nächste Kunstprojekt von Florian Werner auf dem Programm: Der Bau des „Arlberg 1800“ – einem neuen Zentrum für Kunst und Musik in direkter Nachbarschaft zum Arlberg Hospiz Hotel. Nach Fertigstellung soll es sich über drei Stockwerke und auf einer Gesamtfläche von 4.700 Quadratmeter erstrecken und im Sommer 2016 seine Eröffnung feiern.

Fazit

1.800 Höhenmeter müssen bezwungen werden, um zum Arlberg Hospiz Hotel in Tirol zu gelangen. Doch wir meinen, dass sich jeder Meter lohnt. Ein vielseitiges Haus ist das Ziel, das es mehr als verstanden hat, seine jahrhundertelange Tradition mit der Moderne zu verknüpfen. Ein wahres Erlebnis, das alle Sinne gleichermaßen anspricht. Das Arlberg Hospiz Hotel ist ein vielseitiger Gipfel der Entspannung und des Genusses, dessen Erklimmung mehr als empfehlenswert ist.

Tipps der Redaktion

Das Arlberg Hospiz Hotel ist mittlerweile weltberühmt für seine Weinkeller. Hier lohnt sich eine kleine Exkursion mit Diplomsommelier und Kellermeister Hannes Mossauer, der die Besucher nach vorheriger Anmeldung in die Geheimnisse der lagernden Weine einweiht.

Wer seine Skiausrüstung nicht eigens mitbringen möchte, kann diese im hauseigenen Skiverleih beziehen. Eine ganztägige Kinderbetreuung im Arlberg Hospiz Hotel sorgt bei den Eltern für ungestörte Skischwünge im Schnee.

Arlberg Hospiz
St. Christoph 1
6580 St. Anton am Arlberg
Telefon:
+43 5446 2611

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Über den Autor

Sascha Ihns, selbstständiger Kommunikationsberater und freier Journalist, berät Unternehmen in den Branchen Film, High-Tech, IT, Lifestyle und Unterhaltungselektronik bei ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Des Weiteren schreibt Ihns über aktuelle Medienthemen und befasst sich mit strategischer Online-Kommunikation sowie Social-Media-Projekten. Im Vorstand der Fachgruppe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bayerischen Journalistenverbandes sowie als Mitglied des internationalen PresseClubs in München engagiert sich Sascha Ihns für die Belange von PR und Journalismus gleichermaßen.

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